2020. Wieder mal schöne Vorsätze gefasst, in einer Nacht, in der es jeder tut. In der einige vielleicht mehr als ein Glas Prosecco oder Champagner zum Anstoßen nutzen. In einer Nacht, von der viele erwarten ein neues Leben würde sich mit dem nächsten Sonnenaufgang offenbaren. In einer Nacht … da kann man sich schon mal zu Dingen, oder Vorsätzen hinreißen lassen.
Diese Vorsätze sind meistens gut, meistens sehr sportlich, oder zumindest so strebsam gefasst, dass sie wirklich eine Veränderung bedeuten könnten…

Ja – Könnten sie, wenn man so strebsam ist, und sich in einer Nacht plötzlichem 180° drehen könnte. Nur weil man mit Prosecco, Champagner oder Bier auf ein neues Jahr anstößt.
Hm. Ist mir jetzt so noch nicht passiert – Aber wer weiß. Vielleicht gibt es ja andere, und bei denen klappt das. …   Die sollten mir mal unbedingt schreiben. Ich wüßte auch gern wie das geht, oder was ich trinken muss :-p

Na gut. Also, wenn dann der gute Vorsatz zum Beispiel lautet: Ich fang mit Yoga an.
SUPER!!! Bin ich voll dafür!
Kauf dir ein Buch! Schau bei YouTube rein, oder noch besser – geh in einen Kurs. Weißt du nicht welchen? Kein Problem, frag Freunde oder Bekannte, Kollegen oder Nachbarn. Heute kennt jeder jemanden, der schon mal irgendwo Yoga gemacht hat.
Na und dann geht’s ja meistens los. Schon hier haben viele die Chance zu scheitern, Yoga doof zu finden, oder schlimmstenfalls, sich zu verletzen und dann zu schlussfolgern – Yoga ist nichts für mich.

Und das ist echt schade, denn Yoga ist natürlich was für jeden! Aber nicht jeder Yoga ist für Jede/n.
Aber – Jeder kann sein Yoga finden!

Yoga ist so verdammt vielseitig wie es unterschiedliche Menschen in deiner Stadt, in deinem Land und auf unserer Welt gibt.
Und weil das so ist, also beides, die vielen Menschen und die vielen Arten Yoga zu üben, oder auch die vielen Yoga-Arten, ist es genau deswegen jedem Möglich SEIN Yoga zu finden.
Aber das was dafür wirklich wichtig ist, sind zwei Dinge:

OFFENHEIT:
eine kindliche Offenheit, ohne Zwang oder Scham.
Sei offen für etwas, was sich dir vorher noch nicht gezeigt hat.
Sei offen für eine Art der körperlichen Erfahrung ohne den Drang nach (messen mit anderen)
Sei offen für bewußtes Erleben.

GUTES EQUIPMENT:
eine vernünftige Ausrüstung ist wirklich notwendig, auch wenn du meinst, du schaust erstmal ob das was für dich ist.
Würdest du zum Fussball auch mit Badelatschen gehen?
Würdest du mit Boxershorts zum Schwimmen gehen?
Würdest du mit einer Jeans joggen gehen?

Investiere in dich und deine Sicherheit und besorg dir eine vernünftige Yogamatte. Eine Matte, die dir Sicherheit gibt, dich in der Position hält in der du dich kräftigen oder dehnen willst. Eine Matte, auf der du sicher stehen kannst. Eine Matte mit der du dich auf deine Übung konzentrieren kannst, und nicht ständig mit der Angst arbeitest weg zu rutschen. Oder mit dem Frust, das dir die Übung nicht mit der nötigen Leichtigkeit gelingt weil du keinen stabilen Stand genießt.

In anderen Bereichen des Lebens machen wir es genauso. Wir gehen meistens zum Friseur, und schneiden nicht so gern selbst. Denn die Haare am Hinterkopf sind allein schon schwer zu schneiden. Der Schnitt, und damit der Style, sieht beim Profi eben einfach besser aus.

FAZIT:

Sei offen und leiste dir was ordentliches um zu testen, wie gut dir Yoga tut.
Spare nicht am fealschen Ende, du wirst sehen, es stimmt.

Photo by Stephanie Greene on Unsplash

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