Wer hätte Damals, Anfang 2020, beim Ausklang des letzten Böllers, beim Anblick der letzten Silvesterblumen am Himmel, gedacht, dass es das letzte Mal sein würde? Wer hätte noch im Februar, bei den letzten Vorbereitungen für ein lustiges Faschingsfest gedacht, dass eine Ansammlung von Jecken vorerst nicht mehr stattfinden darf?

Sicher die wenigsten. Wir gehen selbstverständlich davon aus dass wir uns sehen, treffen, in den Arm nehmen, miteinander lachen, reden, trinken und essen dürfen. Doch dieses Jahr mussten wir alle, durften wir alle, lernen, dass etwas so banales, über die Zeit hinweg etabliertes, wie das Treffen anderer Menschen, eben nicht selbstverständlich ist.

Es schien selbstverständlich für uns, uns überall hin und jederzeit bewegen zu können. Und das, obwohl dieses Privileg für einige vor noch gar nicht allzu langer Zeit eingeschränkt war. Wir gehen davon aus, dass Gesundheit ein Menschenrecht sei, weil mit dem Zeitalter der Kanalisation auch die Krankheiten abnahmen. Ganz selbstverständlich. Das war es wohl auch, hier in unserem Teil der Welt. Doch der Blick über den Tellerrand zeigt, es geht auch anders. Das heißt nicht, dass es anders gut ist! Aber es heißt: ES IST NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH! Man darf es nicht als selbstverständlich nehmen nur weil einem der Wert abhanden kommt!

Wir dürfen, sollten oder müssen dankbar sein für die Menschen in unserer Nähe! Dass sie da sind. Dass sie gesund sind. Dass wir uns aussuchen dürfen mit wem wir Kontakt haben wollen und niemand uns unsere Partner oder unseren Umgang vorschreibt. Wir dürfen dankbar sein, für ein Gesundheitswesen in dem der Kranke behandelt wird, auch wenn er gerade kein Geld in seiner Tasche hat. Wir dürfen dankbar sein unsere Zeit wieder mit den wirklich wichtigen Menschen zu füllen. Das ist etwas wert!

Das Geld auf dem Konto, das Haus, das Auto,der Job oder die Social-Media-Freunde haben Aufmerksamkeit gefressen, die wir besser echten sozialen Bindungen beibringen sollten. Denn im Jahr 2020 hat sicher auch der ein oder andere gemerkt, dass auch das Leben nicht selbstverständlich ist!

Keiner lebt unendlich!

Gerade deswegen Blicken wir voller Vorfreude und Neugier in dieses neue Jahr. In dem alles anders besser gleich bleiben wird. Dieses Jahr wird es nur einmal geben.

Achten wir darauf, WAS wir tun! WIE wir es tun! Und eben neuerdings auch, MIT WEM wir es tun!

Wir haben es in der Hand! wir selbst sind für unser Wohl zustädnig, aber auch für das Wohl der Menschen um uns herum. Fangen wir klein an, kann es die Welt vielleicht verändern. Fasse dir kleine Ziele, dann kannst du sie erreichen. Und nach vielen kleinen Zielen hast du großes erschaffen.


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